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Zivilgesellschaft fordert: Morde aufklären, Opfer unterstützen, Rassismus bekämpfen

Bundeskanzlerin Merkel bei Gedenk-Veranstaltung

                                   Berlin, 23.02.2012 (ZSD) – Anlässlich der Gedenkveranstaltung für die Opfer rechtsextremistischer Gewalt zum welcher der Bundespräsident gemeinsam mit dem Präsidenten des Deutschen Bundestages, der Bundeskanzlerin, dem Präsidenten des Bundesrates und dem Präsidenten des Bundesverfassungsgerichtes am heutigen Tag geladen hat, wendet sich der Zentralrat der Serben in Deutschland (ZSD) in einer gemeinsamen Erklärung von insgesamt 30 zivilgesellschaftlichen Organisationen und Einrichtungen, darunter der Paritätische Wohlfahrtsverband, der Deutsche Gewerkschaftsbund, die Arbeiterwohlfahrt, und der Interkulturelle Rat an die Öffentlichkeit und Politik.

Angesichts der rassistischen Morde der so genannten Zwickauer Terrorgruppe und vor dem Hintergrund verbreiteter rassistischer Einstellungen in Teilen der Gesellschaft fordert der ZSD in der Erklärung die Erarbeitung eines umfassenden "Nationalen Aktionsplans zur Bekämpfung von Rassismus und rassistischer Diskriminierung", die Ausweitung des Opferschutzes und der Opferberatung, die Unterstützung von Nichtregierungsorganisationen und die Förderung demokratischer Strukturen in der Zivilgesellschaft, sowie die Einrichtung und Förderung einer unabhängigen Stelle zur Beobachtung von Rassismus und Rechtsextremismus.
Die Erklärung zivilgesellschaftlicher Organisationen finden sie hier: MORDE AUFKLÄREN, OPFER UNTERSTÜTZEN, RASSISMUS BEKÄMFEN vom 27.01.2012




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