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Zentralrat der Serben im Nationalen Rat für Integration

der Nationale Integratinsrat
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Berlin, 23.05.2011 (BPA/ZSD) – Der Zentralrat der Serben in Deutschland ist in den Nationalen Beirat für Integration bei der Bundesregierung einberufen. Den nationalen Beirat initiierte die Staatsministerin für Migration, Flüchtlinge und Integration prof.dr Marias Böhmer. Die neu begründete Körperschaft besteht sowohl aus bundesweit agierenden Migranten-Selbstorganisationen, wie auch aus zwanzig deutschen Vertretern politischer Strukturen, Stiftungen, sozialer Körperschaften, Religions-Gemeinschaften und ausgezeichneten Einzelpersönlichkeiten, wie beispielsweise prof.dr Klaus Bade, Fachmann für Migrationsfragen oder John Kornblum, hemaliger Botschafter der USA in Deutschland.


„Mit dem neu gebildeten Nationalen Rat erschaffen wir eine neue Qualität des Dialogs um zentrale Themen der Integration von Einwanderern in die deutsche Gesellschaft. Mein Wunsch ist, dass man im Rat mit klarer Sprache und ohne falsch verstandenen Rücksichtnahmen spricht. Dass wir offen über Integrationsprobleme von Migranten sprechen und dass wir gemeinsam nach richtigen Lösungen suchen“, sagte dr Böhmer

Neben Serben sind im Nationalen Rat auch Vertreter von Türken, Spaniern, Italienern, Kroaten, Griechen, Russen und Arabern. Zum ständigen Mitglied des Nationalen Rates vor dem ZSD wurde Mr. Milan Cobanov aus Berlin benannt. Vertreter des ZSD zeigten allgemein Zufriedenheit wegen dieser Benennung. „Mitglied im Nationalen Rat für Integration zu sein ist nicht nur eine Auszeichnung für unsere Organisation sondern für die gesamte serbische Gemeinschaft in Deutschland. Die Serben kamen hauptsächlich als 'Gastarbeiter' nach Deutschland, bauten an diesem Land mehr als 40 Jahre, blieben, wurden zu Einwanderern und leben zwischenzeitlich in dritter Generation. Mit der Benennung des ZSD zeigt uns die Bundesregierung eindeutig, dass Serben zum Teil der deutschen Gesellschaft geworden sind. Das sollte für uns Serben Ansporn sein, dass wir unseren Platz in der Mitte der Gesellschaft verstärkt suchen sollten“, sagte Gordana Milanovic-Kovacevic, Generalsekretär des ZSD in Berlin.

Neben der Arbeit innerhalb des neu gebildeten Nationalen Rates am Integrationsplan der Bundesregierung beteiligt sich der ZSD bei 11 Ausschüssen der Bundesministerien, ist weiterhin aktiver Teilnehmer beim Forum „Interkultureller Dialog“ und der nationalen Versammlung der Bundeskanzlerin Frau Angela Merkel. Wir haben innerhalb der relativ kurzen Zeit unseren Bestehens es geschafft uns zu positionieren und uns aktiv in politische Entscheidungsprozesse einzubringen, die für die serbische Diaspora in Deutschland wichtig sind. Unsere Organisation will unsere Erfolge nicht für sich behalten, vielmehr möchten wir sie mit allen serbischen Organisationen und engagierten Einzelpersonen teilen, die sich für eine bessere Zukunft von uns Serben in Deutschland einsetzen möchten. Deshalb begrüßen wir ihren Beitritt und Unterstützung bei unserer Arbeit und zum Wohl kommender Generationen,“ sagte Milanovic-Kovacevic.

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